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Das Arieș-Tal – Țara Moților (Motzenland)

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Über Alba Iulia, Arieșeni, Baia de Arieș, Râmetea, Vârtop

Țara Moților (Motzenland), auch als Steinland (Țara de Piatră) bekannt, ist eine ethnografische Region im Apuseni-Gebirge, die Gebiete der Kreise Alba, Arad, Bihor, Cluj und Hunedoara umfasst. Was zeichnet sie aus? Sie ist der einzige Ort Rumäniens mit Dauersiedlungen in großer Höhe (über 1.400 Meter), die das ganze Jahr über bewohnt sind. Țara Moților gilt als gold- und silberreiche Gegend und ist dank Orten wie Roșia Montană, Baia de Arieș oder Bucium weltweit bekannt.

Das Arieș-Tal erstreckt sich über eine Länge von etwa 164 km und durchquert die Kreise Cluj und Alba. Die Gegend wird zunehmend als wahrer touristischer Schatz erschlossen, wobei Spaziergänge in der Natur bei den Touristen am beliebtesten sind. Sie bieten die perfekte Gelegenheit, zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

  • Die Groapa Ruginoasă (Rostige Grube), ein in Rumänien einzigartiges geologisches Phänomen, befindet sich im Nationalpark Apuseni. Es ist eine riesige Schlucht mit einem Durchmesser von über 600 Metern und einer Tiefe von 100 Metern. Diese offene Wunde mitten im Berg entstand durch die reißende und aktive Erosion von Quarzit-, Fresien- und roten Tonablagerungen. Das Gebiet wurde zum Schutzgebiet von nationaler Bedeutung erklärt.
  • In der Gegend von Arieșeni befindet sich der Wasserfall Vârciorog, ein spektakulärer Wasserfall mit einer Höhe von über 15 Metern. In einem Nadelwald gelegen, bildet der Wasserfall mit der Landschaft um ihn herum ein gesetzlich geschütztes Landschaftsschutzgebiet.
  • Das Haus von Avram Iancu im Dorf Incești stammt aus dem Jahr 1801 und ist ein für die Moți typisches Wohnhaus mit Gegenständen, die dem Anführer der Revolution von 1848, Avram Iancu, gehörten. Verpassen Sie nicht den Besuch im Haus des bekannten Helden; Sie entdecken dort eine ethnografische Ausstellung mit typischen Trachten des Ortes, authentischen Gefäßen und verschiedenen Gegenständen aus dem Alltag der Moți: Bottiche, Tulnice (Alphörner) oder Butterfässer.
  • Roșia Montană hat eine jahrtausendealte Geschichte und ist eine der ältesten Ortschaften mit Tradition in der Edelmetallgewinnung auf dem alten Kontinent. Es ist die Ortschaft, die alle historischen Ereignisse der Rumänen miterlebt hat und schon vor der Entdeckung Dakiens bekannt war, als Bergbauort seit der Zeit Herodots. Was können wir in der Gegend besichtigen? Den Dealul Cetății, das Bergbaumuseum, das Denkmal der rumänischen Helden des Ersten Weltkriegs sowie Denkmäler der Volksarchitektur aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.
  • Der Schneckenhügel (Dealul cu Melci) und der Wasserfall Pișoaia liegen im Verwaltungsgebiet der Ortschaft Vidra im Apuseni-Gebirge. In den letzten Jahren, besonders in der warmen Jahreszeit, haben sie, auch dank der leichten Erreichbarkeit, immer mehr Besucher gewonnen. Der Wasserfall erstreckt sich über eine Fläche von 2,5 Hektar und ist von einem Buchenwald umgeben. Die Gewässer der Gegend sind kalkreich, weshalb zahlreiche Kalkformationen entstehen. Das Schutzgebiet Dealul cu Melci ist eine der spektakulärsten Fossilienfundstellen der Gegend. Es entstand vor 70 Millionen Jahren, als dort das Tethys-Meer lag. An diesem Ort haben im Lauf der Zeit über 30 Arten von Weichtieren ihre Spuren hinterlassen und auf einer Fläche von 4 ha ein senones Riff gebildet.

Wenn Sie die Landschaften und die Schönheit der Natur aus der Nähe genießen möchten, verpassen Sie nicht die Wanderungen auf markierten Wegen sowie Touren mit Quads oder Fahrrädern.